Was ist COMA SUPRA?
COMA SUPRA ist ein Zusammenschluss verschiedener KünstlerInnen aus den Bereichen Text, Musik, Video, Tanz, Performance und Theater.
COMA SUPRA richtet sich ausdrücklich gegen Gewalt und Ausgrenzung.
COMA SUPRA arbeitet mit:
Musik, Text, Bewegung, Interaktion, Tanz, Bild, Klang, Videoprojektion, Licht,
Computeranimation, Performance, Internet, Körper, Design, Energie.
Das Werk H.
Unter Anwendung von natürlichem und computergeneriertem Material ist eine 2-stündige Raum-Klang-Video-Bewegungs-Installation entstanden.
Vor diesem Hintergrund wird die eigentliche Inszenierung in 43 Szenen aufgeführt. Tanzelemente aus den Bereichen Butoh, Modern Dance und Bewegungstheater bilden mit den Elementen Text, Musik und Performance eine einzigartige Erlebnis- und Bewegungswelt.
Sämtliche Texte sind überwiegend von in NRW lebenden Migranten gesprochen und in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Gehörlosen in NRW in die Gebärdensprache übersetzt worden.
Thematik
Menschen - Ausgrenzung - Integration stehen im Mittelpunkt des Geschehens.
In den Bereichen Text und Musik haben wir der Thematik zwei Zeitfenster zugeordnet. Einmal die Zeit bis 1945 in Deutschland... und die Zeit nach 1945 bis zur Gegenwart.
Dabei wollen wir nicht mit erhobenem Zeigefinger agieren, sondern vielmehr durch das Medium "Kunst" beim Publikum einen Bewusstwerdungsprozess für die internationale Völkerverständigung manifestieren.
Während der Arbeiten am "Werk H." haben wir die Erfahrung gemacht, dass Integration auch, oder gerade in der Kunst sehr wohl praktikabel ist. Gerade die Zusammenarbeit mit in NRW lebenden Migranten oder Gehörlosen hat gezeigt, dass Kunst sich nicht nur thematisch mit diesen Menschen beschäftigen kann, sondern vielmehr diese auch direkt in das Gesamtwerk integriert.
Wann / Wo?
Die Gesamtproduktion wird voraussichtlich Mitte 2010 abgeschlossen sein.
Als Aufführungsorte bieten sich grundsätzlich alle mittelgroßen Bühnen an. Denkbare Aufführungsorte wären Theater, Schauspielhäuser, Museen, Gedenkstätten, Fabrikhallen, Industriebrachen, Trabanten, Bunkeranlagen, Flugzeughangars etc.
Die Akteure

Stefanie Elbers (D)
Bewegung, Tanz, Performance

Stefan Fränkel (D)
Komposition, Video, Literatur u. Text, Choreographie,
Licht, Performance, Schlagwerk, Körper

Wolfgang Gockel (D)
Butoh, Tanz, Performance

Britta Quittschalle (D)
Butoh, Performance,Videobearbeitung

Margarete Ratajczyk (D)
Stimme, Gott Arpus

Harald Schulte (D)
Butoh, Tanz, Performance

Jochen Schweizer (D)
Komposition, Computeranimation, Bild, Licht,
Web- u.
Graphikdesign, Performance, Video, Bewegung

Alexandra Lorenz (D) + Hermann Riekötter (D) + Hiltrud Fischer (D)
Gebärdensprache
Sollten Sie sich angesprochen fühlen, und gerne dieses Projekt auf Ihre
ART
unterstützen möchten, so mailen Sie uns doch bitte unter:
Allen Beteiligten und Interessierten ein großes DANKESCHÖN!